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BeitragVerfasst: 05.06.2005 10:04 
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Das Thema und der Titel wurden von "halsband" am Dezember 13, 2006 redaktionell bearbeitet. Aus Gründen der Übersicht wurden diverse Punkte gelöscht, u.a. da sich im Forum mittlerweile aktuellere Problemlösungen befinden.
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Hallo zusammen,

gestern habe ich mir die Version 2.0 auf meinen HF aufgespielt.
Bisher habe ich meine CD"s mit der einstellung höher eingelesen.
Ist die einstellung VBR klanglich besser, oder hat das andere Vorteile.

Über Feedback würde ich mich freuen

Gruß Jo


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist MP3 VBR besser ?
BeitragVerfasst: 05.06.2005 11:44 
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Jo hat geschrieben:
gestern habe ich mir die Version 2.0 auf meinen HF aufgespielt.
Bisher habe ich meine CD"s mit der einstellung höher eingelesen.
Ist die einstellung VBR klanglich besser, oder hat das andere Vorteile.
Im Grundsatz ist VBR auf jeden Fall in der Lage, bei gleicher Datenmenge eine höhere Qualität zu liefern. Das gilt zumindest dann, wenn die Musik nicht völlig eintönig ist, sich also Abschnitte mit unterschiedlicher Komplexität abwechseln. In welchem Maße das für den im HF verwendeten Codec zutrifft, kann ich allerdings nicht sagen, da müsste man schon recht aufwendige Experimente durchführen.
Angesichts des fehlenden Backups würde ich aber ohnehin dringend vom Einlesen der CDs am HF abraten und am PC mit Lame ist VBR schon lange Standard.


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BeitragVerfasst: 05.06.2005 13:28 
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Die Meinungen pro/contra VBR gehen stark auseinander. Bei gleicher Dateigröße ist in der Theorie die Klangqualität von VBR besser als bei konstanter Bitrate, jedoch schechter als konstante Bitrate gleich oder größer dem max. Wert der VBR.

In der Praxis sieht es jedoch häufig anders aus, manche Encoder erzeugen bei VBR einen schlechteren Klang, weil sie mit dem umwandeln überfordert sind, manche Player spielen VBR mit Klangverlusten oder gar überhaupt nicht ab. Ich persönlich halte die Platzeinsparung der VBR gegenüber der konstanten Bitrate heutzutage für nicht mehr so wichtig und wähle lieber einen angemessen hohen (je nach Musik 192 oder 320 kBit/s) Wert bei konstanter Rate.


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BeitragVerfasst: 05.06.2005 20:46 
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Mit Klangunterschieden kann ich jetzt auch nicht dienen - ich habe alle meine mp3s mit lame --preset-extreme gerippt, das ergibt ca ~230kbit/s VBR, währen --preset-standard ca. ~200kbit/s VBR ergibt. Beides ist wohl mehr als ausreichend und Unterschiede wird da wohl keiner ernsthaft mehr hören.
Zurück zum Topic: Ich habe jetzt die VBR-Rip Funktion des HF mal ausprobiert (Qualität 5) und komme da auf eine durchschnittliche Bitrate von 210kbit/s - hängt natürlich stark von der Musik ab. Vermutlich ist also (rein von den "technischen Daten" her, nicht vom Hörvergleich!) auf dem HF VBR auf Qualität 5 besser als die 192kbit/s CBR.


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BeitragVerfasst: 06.06.2005 18:04 
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Danke für die vielen Infos.
Habe jetzt auf VBR Qualttät 5 eingestellt.

Gruß jo


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BeitragVerfasst: 28.08.2005 11:33 
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Peet hat geschrieben:
Ich persönlich halte die Platzeinsparung der VBR gegenüber der konstanten Bitrate heutzutage für nicht mehr so wichtig und wähle lieber einen angemessen hohen (je nach Musik 192 oder 320 kBit/s) Wert bei konstanter Rate.


Da bin ich ja froh, dass andere das auch so sehen. ;) Ich habe nämlich vor, mich für konstantes 192 zu entscheiden. Drüber macht für mich keinen Sinn, ich weiß, dass ich keinen Unterschied hören könnte, dafür sind meine Ohren nicht genügend empfindlich. 8)

_________________
Gruß
Tower


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BeitragVerfasst: 28.08.2005 12:44 
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Weiss jemand was für einen Codec der Hifidelio verwendet? Ist es ein Standart Open Source oder modifizierter?


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 Betreff des Beitrags: VBR vs. CBR
BeitragVerfasst: 28.08.2005 12:51 
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Hi,

wie immer eine subjektive und leicht akademische Diskussion :D

Hier nochmal meine persönliche Bewertung der Encoder-Qualität des HF (FHG-Encoder):
http://www.hifidelio-user.de/viewtopic.php?t=192

Die höchste VBR-Qualität ist in etwa mit der CBR192 vergleichbar - zumindest hört man bei der berüchtigten Fat-Boy-Sequence immer noch leichte Artefarkte ähnlich zu 192CBR. Habe mir darum weitere Frequenzmessungen gespart.

(Perönliches) Fazit:
MP3-Encoding am HF liefert in 192CBR bzw. VBR5 wirklich gute Ergebnisse beim Sound. Als weiteres Kriterium sollte man aber auch gapless-playback (Klassik/Live-CD's) betrachten, das aber ebenfalls subjektiv unterschiedlich bewertet wird...
http://www.hifidelio-user.de/viewtopic.php?p=4112&highlight=#4112und ff
Alternative:
Mit lame am PC gibt's bei "--preset extreme" noch etwas bessere Qualität. Auch kann man mit etwas Aufwand das gapless-playback verbessern.

Gruß,
Andreas


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BeitragVerfasst: 28.08.2005 12:55 
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Markus hat geschrieben:
Weiss jemand was für einen Codec der Hifidelio verwendet? Ist es ein Standart Open Source oder modifizierter?

Frauenhofer (FHG), siehe auch Hifidelio "Info"
Lame war trotz OpenSource keine Alternative, da er floating-point-Arithmetik benötigt, die der verwendete Prozessor nicht (direkt) kann.


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BeitragVerfasst: 28.08.2005 17:13 
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Zu Beginn wurde von mir alles mal durchprobiert - auch mit dicken hochwertigen Boxen ... und habe mich auch für 192 konstant entschieden. Einzelne Klassiker speichere ich Lossless ... aber eher, weil ich "empfinde", dass sie es "verdienen" ... eher ein Bauch als ein Ohrargument ... Grüße Dirk


Zuletzt geändert von Halsband am 13.12.2006 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28.08.2005 21:29 
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Hi aj145,
Danke für die präzise schnelle Antwort! Mit dem Link auf deinen früheren Beitrag ist mir ziemlich alles Klar was ich wissen wollte.


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BeitragVerfasst: 29.08.2005 00:00 
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Tower hat geschrieben:
Hat nicht funktioniert. Ich bin jetzt ratlos, gibt es demnach keine allgmeingültige nogap-Einstellung für EAC/lame, die immer greift und nie geändert werden muss?


EAC kenne ich nicht, kann darum auch nicht helfen. Aber vielleicht hilft ja der Hintergrund ein wenig weiter.

Exkurs: MP3-kodierte Musik besteht aus Frames. Jeder Frame enthält die kodierten Daten für eine definierte Zeit Musik (26msec). Dummerweise sind die Audio-Daten der CD auch in Frames (Sektoren) zusammengefasst - aber natürlich mit einer anderen Zeitbasis(13.3ms).
Bei CBR ist die Framelänge über das gesamte File konstant, bei VBR variiert die Größe "nach Bedarf". Die Encoder entscheiden, wieviele Bits pro Zeiteinheit nötig sind. Passt es in einen Frame - prima. Wenn nicht, wird bei VBR die Framegröße angepasst und bei CBR auf andere Frames verteilt.

Was bedeutet das für "gapless"?
Durch die unterschiedliche Frame-Länge CD vs. MP3 kommt es beim MP3-kodieren gerippter Audio-Tracks zu Längenfehlern - es gehen an den Trackgrenzen immer mal ein paar ms verloren - mal hört man das, mal nicht. Das Kodierverhalten mancher Encoder (z.B. FHG) verschlimmert das sogar noch.
Als esrte Maßnahme muss also die Länge der unkodierten Audiotracks korrigiert werden. Außerdem darf an den Trackübergängen der Encoder die Bits nicht über mehrere Frames verteilen, da dem Decoder sonst u.U. Informationen fehlen.

Die Kommandozeilenoptionen von lame zu nogap bewirken genau dieses, benötigen aber alle Tracks zur Kodierung. Ein Kodieren "on-the-fly" entfällt also.
Aber wie man das Ganze bei EAC einstellt - :?:

Gruß,
Andreas


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