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BeitragVerfasst: 28.08.2005 23:06 
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Ich möchte hier gerne eine Sammlung von Links einstellen, die zu interessanten Pressetexten führen.

Jeweils eine kurze Zusammenfassung hier im Forum zusammen mit dem Link einfügen.
Bitte nicht den gesamten Text kopieren. (Da ist das Urheberrecht dagegen, falls man nicht nachfragt)



[EDIT:] Ich hab mal ein paar Kommentare, die nichts inhaltliches beitrugen und nun schon über ein Jahr alt waren, aussortiert. Das nur als Hinweis ...


Zuletzt geändert von Spacesson am 31.07.2006 22:12, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Digitales Durcheinander
BeitragVerfasst: 28.08.2005 23:08 
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Und hier der erste Text:

Dossier Digitales Durcheinander
von Birgit Dengel, Köln, und Martin Virtel, Hamburg aus der FTD

Deutschlands Verbraucher sind durchaus interessiert: Knapp zwei Drittel würden die Idee vom digitalen Heim gerne bei sich im Wohnzimmer umsetzen und Fotos, Musik, Fernsehen und Filme mit einem zentralen Gerät verwalten und nutzen. Auf der Internationalen Funkausstellung steht die Vision im Zentrum.

Link:http://www.ftd.de/tm/tk/19971.html?mode=print

interessante Aussagen in diesem Text:
... Die vom BVDW befragten Verbraucher geben mangelnde Fachkenntnisse und den komplexen Aufbau als größte Hindernisse an, als größte Wünsche melden sie die einfache Bedienung der Geräte (90 Prozent der Befragten) und einheitliche Standards (81 Prozent an). ...

... Die technische Leistung habe im Vordergrund gestanden. Kaltner: "Aber der Konsument möchte die Technik nicht unbedingt verstehen, sondern sie vor allem nutzen." ...

... Zentrale Bedeutung hat dabei die Integration von Fernseher, Computer und DVD-Player, die bei mehr als 85 Prozent der Befragten als Endgeräte ihres digitalen Heims genannt werden, weiter abgeschlagen rangieren MP3-Spieler und Internetradio. ...
...


Ich will das mal nicht weiter kommentieren, außer daß ich selbst gar keinen Fernsehen habe, aber finde es zumindest interessant, was da so steht.

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 Betreff des Beitrags: Surround-MP3
BeitragVerfasst: 31.08.2005 15:18 
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Ein Artikel bei heise.de

Surround-MP3

http://www.heise.de/newsticker/meldung/63412

aus dem Inhalt:
... Ein neuer Sample-Player mit optimierten Sound-Effekten und aktuellen Sound-Samples gehört ebenfalls zum Repertoire. Die Deluxe-Variante des Programms beherrscht zusätzlich den Import von 5.1-Raumklang und den Export im MP3-Surround-Format. ...

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BeitragVerfasst: 31.08.2005 22:40 
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Aus businessbestsellersummaries zum Buch FAQs zum Marketing/ von Philip Kotler/Carl Hanser Verlag:

(kein link verfügbar - daher nur knappe Zitate)

... "Marketing ist viel zu wichtig, um es der Marketingabteilung zu überlassen." ...

... Zwei Fehlannahmen: Marketing solle helfen, die Produktion zu unterstützen und die Produkte zu verkaufen.
Das ist falsch weil die Produktion auch ausgelagert werden kann. Was ein Unternehmen ausmacht, sind seine Marketingideen und Angebote.
Genau zwei zentrale Funktionen hat ein Unternehmen: Marketing und Innovation. ...

... "Niemand wurde mit dem Wunsch nach einem Walkman geboren." Marketing besorgt die Stimulation - der Wunsch nach Stimulation durch Musik ist aber schon da. ...

... es gibt überall ein Überangebot von Produkten. Knapp sind die Kunden und deren Aufmerksamkeit. ...

Die 10 Todsünden des Marketing:
1. Das Unternehmen ist nicht ausreichend markt- und kundenorientiert.
2. Das Unternehmen versteht seine Zielkunden nicht vollständig.
3. Das Unternehmen muß seine Wettbewerber besser kontrollieren und definieren.
4. Das Verhältnis des Unternehmens zu seinen Stakeholdern ist nicht gut.
5. Das Unternehmen ist nicht gut darin, neue Chancen aufzuspüren.
6. Die Marketingpläne und Planungsvorgänge des Unternehmens sind mangelhaft.
7. Das Produkt der Firma und der Kundendienst müssen gestrafft werden.
8. Der Markenaufbau und die Kommunikation des Unternehmens müssen gestrafft werden.
9. Das Unternehmen ist im Bereich Marketing nicht gut organisiert.
10.Das Unternehmen nutzt Technologien nicht optimal.
...

... was bringt Marktforschung?
Wenn man den Zielmakt besser kennt, kann man Werbung besser darauf abstimmen, ...

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Zuletzt geändert von Spacesson am 25.09.2005 18:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 07.09.2005 22:24 
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SPIEGEL ONLINE - 07. September 2005, 20:46

Motorolas iTunes-Handy
Interview mit Motorola Entwickler


http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,druck-373600,00.html

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BeitragVerfasst: 07.09.2005 23:52 
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Philips Wireless Music Center

(alles nur geklaut ... )

Werbetext:
Streamium Wireless Music Center
Das Streamium Wireless Music Center WACS700 ist ein vielseitiges Audio-System, das die Musik von bis zu 750 Audio-CDs auf der integrierten 40-GB-Festplatte speichern kann. Dazu wandelt es die CD-Daten in MP3-Musikdateien um, die dann kabellos auf Basis der WiFi-Technologie per „Streaming“ an bis zu fünf Stations im ganzen Haus übertragen werden können.

Klingt irgendwie bekannt ... wieso kriegen die da einen preis für???
Sieht außerdem aus wie ein ST-64 mit Solarzellen vorn drauf ...

Bild

http://medienservice.philips.de/apps/n_dir/e1231501.nsf/alle/E03BFD306E178CB6C125705A005357EB?opendocument

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BeitragVerfasst: 09.09.2005 22:30 
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Luxus-Hörfunk
Digitales Radio wie noch nie
Ab sofort überträgt die ARD nahezu alle ihre Radioprogramme mit hoher Datenrate via Astra. Damit gewinnt der deutsche Hörfunk auf einen Schlag sowohl herrliche Vielfalt als auch einmalige Qualität.

http://www.stereoplay.de/d/68072

Zitat:
"

"Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir soeben den Hörfunktransponder der ARD erfolgreich in Betrieb genommen haben", meldete die WDR-Technik am 19. August abends in einem wohl historischen E-Mail.

Nach dem umgehend erfolgten Sender-Suchlauf, der zu nicht weniger als 65 neuen DVB-Radio-Programmplätzen führte, stimmt stereoplay in
den Jubel ein. Nicht nur, dass jetzt beispielsweise auch SWR3 oder Bayern3 mit jedem DVB-Tuner im über Europa hinaus ragenden Sendegebiet von Astra zu empfangen sind. Was noch viel mehr beeindruckt: die für Radioverhältnisse bis dato völlig einmalige und der hohen Datenrate von 320 Kilobit/s zu dankende Klangqualität.

... "
(mehr im Link)

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BeitragVerfasst: 09.09.2005 22:40 
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Clever und unheimlich einfühlsam
von William Töllner
Da helfen weder große Biervorräte noch raffinierte Schnittchen: Wenn die Musik nicht stimmt, verkommt jede Party schnell zur Schnarchnummer. Einen Ausweg könnte in Zukunft eine Stereoanlage bieten, die mitdenkt.
http://www.ftd.de/rd/21213.html
Zitat:

" Sie kennt den Geschmack ihres Besitzers und macht - passend zur Stimmung - Musikvorschläge. Entwickelt wird diese intelligente Musikbox derzeit am Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau.
...
Für ihre Vorschläge bedient sich die Anlage aus dem eigenen Archiv der Festplatte und aus Datenbanken im Internet. Um ihren Nutzer in Sachen Liedgut beraten zu können, muss die Software die Musik zunächst erfassen und anhand charakteristischer Merkmale einordnen. Als Grundlage dienen ihr dabei die gleichen Kriterien, die dem menschlichen Gehirn ein musikalisches Schubladendenken ermöglichen: Das System analysiert Stücke automatisch ...
...
Zu jedem Song erstellt das Programm eine Art grafisches Muster und vergleicht es mit den bereits gespeicherten Beständen.
...

Verbindung mit dem Internet

Die so gewonnenen Informationen speichert die digitale Musikberaterin dann in der Datenbank und besorgt sich zusätzlich Angaben wie Interpreten und Titel aus dem Internet.

Ist das Archiv erst einmal gefüttert, greift sie bei ihrer Suche darauf zurück. ... Das Gerät soll auch Lieder erkennen, die man ihm vorsummt. ... Marktfähig ist die intelligente Stereoanlage aber noch nicht, da werden laut Grossmann noch Jahre vergehen.

Aus der FTD vom 07.09.2005
© 2005 Financial Times Deutschland

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Zuletzt geändert von Spacesson am 25.09.2005 18:52, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 13.09.2005 17:49 
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CDs-Rippen als Dienstleistung
Eine interessante Geschäftsidee trifft auf den Widerstand der Musikindustrie
(02.02.05)

http://www.tonspion.de/newsartikel.php?id=910

Das Archivieren seiner CD-Sammlung auf einen MP3-Player ist zum Teil mit hohem zeitlichem Aufwand verbunden. Abhilfe verspricht der Service eines jungen Start-Ups: CD-Ripping als Dienstleistung gegen Entgelt.

Was in den USA bereits seit Dezember erfolgreich praktiziert wird, bringt in Deutschland Probleme mit sich. Juristische versteht sich, keineswegs praktische. Denn die Idee ist an sich simpel: man liefert seine CD-Sammlung beim entsprechenden Dienstleister ab und dieser wird dafür Sorge tragen, dass die Musikstücke schon bald ihren Weg auf einen portablen Player finden werden. Dabei müssen die CDs als Originale samt ihrer Hüllen vorliegen, denn eines steht derzeit rechtlich außer Frage: der Kopierschutz von CDs darf nicht umgangen werden. Und ob eine CD kopiergeschützt ist oder nicht, lässt sich am leichtesten dem entsprechenden Logoaufdruck entnehmen. Die CDs mit Kopierschutz werden vom Ripping-Service aussortiert, die anderen werden in systematischer Arbeit gerippt, so dass die Musikstücke der CDs als MP3 oder in einem ähnlichen Format auf dem persönlichen MP3-Player des Kunden landen. Womit man sonst ganze Abende verbringen kann, übernimmt der Ripping-Service gegen Entgeld.
...
"Der zur Vervielfältigung Befugte darf die Vervielfältigungsstücke auch durch einen anderen herstellen lassen, sofern dies unentgeltlich geschieht" (§ 53 UrhG). „Unentgeltlich“ ist dabei der entscheidende Punkt. Im Klartext: als Freundschaftsdienst darf man sich seine CD-Sammlung rippen lassen, als kommerzielle Dienstleistung eben nicht.

Doch das letzte (juristische) Wort ist noch lange nicht gesprochen. Der § 53 Urhebergesetz gibt – vereinfacht formuliert - nämlich noch eine Ausnahmeregelung für so genannte „persönliche Archive“ her. Also ist die Situation derzeit alles andere als übersichtlich. Bleibt festzuhalten: wer sich in Deutschland mit einem Ripping-Service selbständig machen möchte, sollte sich sogleich um Rechtsbeistand kümmern, da Post von der Musikindustrie zu erwarten ist.

Fazit: eigentlich möchte der Musikfreund ja nur seine legale und für viel Geld erworbene CD-Sammlung auch unterwegs hören. Aber vielleicht kann er den Abenden, die er bei einem Verbot von solchen Dienstleistern nun doch eigenhändig mit dem CD-Rippen verbringt, letztendlich ja auch etwas abgewinnen. Auch wenn er dafür aus Bequemlichkeit lieber gezahlt hätte. (js)

Links:
www.ifpi.de
www.ipodload.de


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BeitragVerfasst: 20.09.2005 01:11 
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Parteiforen nach der Wahl

Willkommen in Jamaika!
(aus Spiegel online)
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,druck-375346,00.html

....
Die Erfahrungen der Parteien mit der freien Rede unter dem Web-Dach der Partei sind allenfalls durchwachsen zu nennen.
Gerade die Foren gelten als notorische Meckerbuden, in denen sich grundsätzlich vor allem der politische Gegner herumtreibt - oder aber Hinter-Hinter-Hinterbänkler, die ihrer Partei endlich einmal ein paar frische programmatische Inputs geben möchten.

....

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BeitragVerfasst: 20.09.2005 21:55 
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Gespräch mit Jörg Hermstedt, Vorstandsvorsitzender der Hermstedt AG.
(Interview vom 30.09.2003)

MacGadget: Hermstedt gehört zu den ältesten im Mac-Markt aktiven Firmen. Erzählen Sie uns bitte etwas zur Firmengeschichte und -philosophie von Hermstedt.

Jörg Hermstedt: Die Hermstedt AG wurde 1989 von mir in Mannheim gegründet und hat sich seitdem der digitalen Kommunikation verschrieben. Vor zwölf Jahren hat Hermstedt seinen ersten ISDN-Adapter vorgestellt. Seit dieser Zeit hat das Unternehmen seine Vorreiterstellung im Markt durch seine hochwertigen Kommunikations-Hard- und Software-Lösungen für die Macintosh- und Windows-Plattform kontinuierlich ausgebaut. Heute ist Hermstedt - mit Firmensitz in Deutschland und einer Vertriebsfiliale in Großbritannien - einer der größten unabhängigen Lieferanten von DSL- und ISDN-Kommunikationsprodukten in Europa. Anläßlich des frühen Erfolges unseres ersten ISDN-Adapters für Macintosh, erweiterten wir unsere Produktpalette um die ISDN-Karten für die PCI-Schnittstelle und das Windows-Betriebssystem.
Bild
Unser Fachwissen, das wir uns seitens Macintosh angeeignet haben, lassen wir auch in unsere Windows Produkte und die plattformunabhängigen Lösungen einfließen. Der umfangreichen Erfahrung in der Entwicklung der Hardware ist es zu verdanken, daß wir mit unseren neuen Technologien beständig an der Spitze wiederzufinden sind. Das gegenwärtige Produktportfolio umfaßt dementsprechend Kommunikationsadapter aller gängigen Standards wie PCI, PC Card und USB. Heute sind die professionellen Hermstedt-Datenübertragungsprodukte zum Quasi-Standard des Datentransfers in der Druckvorstufen-Industrie geworden. Täglich tauscht eine Vielzahl von Benutzern mit Hilfe von Hermstedt-Produkten Daten in Terrabyte-Größe aus ­ innerhalb Europas, über den Atlantischen Ozean, von den USA nach Argentinien, in Japan oder von China nach Deutschland. Schon immer steht bei Hermstedt der Benutzer im Vordergrund, deshalb ist uns primär wichtig, daß auch die neueste Technik einfach bedienbar bleibt. Bedauerlicherweise ist sogar das Programmieren eines Videorecorders einfacher, verglichen mit der allgemeinen Benutzerfreundlichkeit von Computern.
....

es geht hier weiter:http://www.macgadget.de/interviews/hermstedt/hermstedt.shtml

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BeitragVerfasst: 21.09.2005 00:25 
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SPIEGEL ONLINE - 20. September 2005, 17:36
URL: http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/ ... 62,00.html

Apple Expo Paris

Steve Jobs wehrt sich gegen "gierige" Musikindustrie

Die Antwort ließ auf sich warten, dafür fiel sie deutlich aus: Drei Wochen, nachdem zwei der vier großen Musikunternehmen mit Forderungen nach höheren Preisen bei iTunes vorpreschten, ließ Apple-Chef Steve Jobs sie wissen, was er davon hält. In der P2P-Szene wehen derweil die weißen Fahnen.

...
Drei Wochen ließ sich Apple-Boss Steve Jobs mit einer Antwort Zeit. Dafür gab er sie nun öffentlich: "Wir konkurrieren noch immer vor allem mit illegalen Tauschbörsen", sagte Jobs heute am Rande der Fachmesse "Apple Expo" in Paris. "Wenn wir die Preise über 99 Cent anheben, besteht die Gefahr, dass die Anwender sich die Musil wieder illegal aus dem Netz herunterladen. Dann verlieren wir alle."
...

Steve Jobs größtes Verdienst an seiner von ihm mitbegründeten Firma dürfte der Schritt gewesen sein, das einst allein als Computerkonzern aufgestellte Unternehmen Richtung Unterhaltungselektronik geführt zu haben: Mit der Veröffentlichung des iPods begann der Boom, auf den Apple lange hatte warten müssen. Perfekt auf das Abspielgerät zugeschnitten sorgte die iTunes-Software für Apple-typisches "easy handling", und der Shop schloss die letzte Lücke: Für iTunes-Nutzer gibt es keine gefühlte Grenze zwischen Web-Shop, Computerhard- und -software sowie Abspielgerät mehr.

Möglich machte das ein bis dahin nicht erreichter Deal zwischen Jobs und der Musikindustrie. Endlich hatten die Musikfirmen begriffen, dass sie den erhofften Markt für Musik-Downloads erst einmal wachsen lassen müssten, bevor sie daran gehen könnten, ihren Profit daraus zu ziehen. Der Kandidat mit der Lizenz zum Download-Verkauf wurde Apple - zu bis dahin nicht erreichten günstigen Konditionen.
...


Was der Musikindustrie nicht schmeckt, ist die Tatsache, dass Apple seine maßgeblichen Profite aus dem iTunes-Modell nicht durch den Onlineverkauf von Musik zieht, sondern aus dem dadurch beförderten Absatz von iPods. Apple, rumort es darum seit längerem, könne komfortabel mit Profitmargen leben, die für seine Konkurrenten nicht hoch genug seien. Jobs hingegen sieht hinter diesen Argumenten vor allem "Gier".
...



Lies hier:
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,druck-375662,00.html

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Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/0509/40570.html Veröffentlicht: 21.09.2005 12:01

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Neues iTunes 5.01 macht weiter Probleme
Bereitet Apple einen eigenen Music-Video-Store vor?


Mit der neuen Version 5.01 von iTunes will Apple vor allem Stabilitätsprobleme beseitigen, die sowohl in der Windows- als auch in der MacOS-Version auftraten. Jedoch stecken auch in der neuen Version unangenehme Fehler. Derweil scheint Apple in iTunes Vorbereitungen für einen Music-Video-Store zu treffen: In den Programmdateien finden sich erste Hinweise darauf.

Eine detaillierte Auflistung der Änderungen gibt es zu iTunes 5.01 nicht - wie leider so oft bei Apple. Es wird jedoch hervorgehoben, dass man an der Stabilität des Programms gefeilt habe. Apples iTunes hat schon seit längerer Zeit Probleme mit der Installationsroutine. Bereits iTunes 5.0 soll einem Netzwelt-Bericht zufolge einige unangenehme Fehler aufweisen, die Wiedergabelisten verschwinden lassen sowie zum Abbruch der USB-Kommunikation führen sollen. Da Apple Probleme mit dem Installer hat, soll sich die Software auch nicht deinstallieren lassen. Derartige Versuche verschlimmerten die Situation teilweise sogar noch. Die aufgeführten Probleme konnte Golem.de teilweise bestätigen.




Hier geht es weiter:

http://www.golem.de/print.php?a=40570

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BeitragVerfasst: 22.09.2005 20:48 
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URL:http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,375969,00.html

Appaяatschik (AUSZUG!)

Der beste Radiosender der Welt


Von Thomas Hillenbrand

Fünf Jahre lang haben Experten des Music Genome Project Pop-Songs analysiert und den umfassendsten Musikkatalog der Welt erstellt. Herausgekommen ist Pandora - ein lernfähiger Computer-DJ, der jedem Hörer sein individuelles Programm zusammenstellt.

Jonathan Franzen hat es vorausgesehen. In seinem Bestseller "Die Korrekturen" aus dem Jahr 2001 entwirft der Computer- und Musik-Freak Brian eine bahnbrechende neue Software:

... errechnete aus einem Musikstück einen Eigenvektor, der die tonale und melodische Essenz des Liedes in exakte, manipulierbare Koordinaten umwandelte. ...
In der realen Welt musste man bislang einen ebenso qualifizierten (selten) wie hilfsbereiten (sehr selten) Plattenverkäufer kennen, um gute musikalische Tipps der oben genannten Art zu bekommen.

Coldplay klingt nicht wie REM

Musikshops wie iTunes oder Amazon sind zwar in der Lage, aufgrund ihrer Datenbanken Empfehlungen auszusprechen ("Kunden, die Titel von Coldplay gekauft haben, haben auch Titel von diesen Künstlern gekauft") - doch die sind meistenteils Mist. Ein Beispiel: Wenn mir Coldplays Album "A Rush Of Blood To The Head" gefallen hat, behauptet Amazon, dann gefielen mir auch REM und U2. Na ja.

Jetzt hat das kalifornische Unternehmen Music Genome Project (MGP) Franzens Vision verwirklicht. MGPs Musikwissenschaftler haben nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren die DNA der Popmusik seit den fünfziger Jahren katalogisiert. Insgesamt 400 Attribute haben die Klang-Genetiker identifiziert. Nach diesem Raster wurde die Musik von über 10.000 Künstlern archiviert, Song für Song.

http://www.pandora.com/

Die meisten Musikliebhaber werden spätestens hier schmerzverzerrt das Gesicht verziehen. Sie werden sagen: Lächerlich! Gute Songs besitzen eine Seele. Schöne Musik umgibt ein Fluidum, das sich mit Schablonen, Algorithmen und derlei Erbsenzählerei nicht einfangen lässt.

INTERNET-RADIO PANDORA: DER VIRTUELLE DJ

Kann schon sein. Aber Tatsache ist: Pandora funktioniert nicht nur, Pandora funktioniert hervorragend. Bei Eingabe von Coldplay bekomme ich zunächst "Turn" von Travis, danach "Words" von Daniel Harmann serviert. Pandora erklärt auf Wunsch, warum ein Lied ausgewählt wurde. Travis etwa wurde mir anempfohlen, weil "Sie nach allem, was Sie uns bisher gesagt haben, weiche rhythmische Synkopierung, gemischte akustische und elektronische Instrumente sowie akustische Rhythmusgitarre" mögen.

....

Das iTunes des Internet-Radio

Fazit: Pandora ist grandios, es ist das vielleicht beste Musik-Tool seit der Erfindung des iPod. Umsonst ist der Spaß natürlich nicht. Nur die ersten zehn Stunden Pandora sind gratis, danach kostet der personalisierte Radiodienst 36 Dollar pro Jahr. Dafür kann man bis zu hundert eigene Sender anlegen und so viel Musik hören, wie man möchte.

Vielen wird das zu teuer erscheinen - zumal man die Songs weder herunterladen, noch auf CD brennen kann. Alles richtig. Bisher wäre ich auch nicht bereit gewesen, für irgendeinen der eher missratenen Musik-Streaming-Dienste im Internet auch nur einen Cent zu zahlen. Das gleiche galt für (Internet-)Radio (Deutschlandfunk ausgenommen).

Allerdings hatte mir bisher auch niemand einen Radiosender angeboten, der genau das bietet, was ich hören will. Drei Dollar monatlich für meine Hits - ohne Werbung und Gequatsche - das ist doch ein ziemlich guter Deal.

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Zuletzt geändert von Spacesson am 22.09.2005 20:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Der vorgehende Artikel wird noch intensiver beleuchtet werden.

Hier erst mal die Intro zu der Seite http://www.pandora.com/

Zitat:
Ever since we started the Music Genome Project, our friends would ask:
Can you help me discover more music that I'll like?

Those questions often evolved into great conversations. Each friend told us their favorite artists and songs, explored the music we suggested, gave us feedback, and we in turn made new suggestions. Everybody started joking that we were now their personal DJs.

We created Pandora so that we can have that same kind of conversation with you.

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