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BeitragVerfasst: 09.03.2007 00:32 
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zimpel hat geschrieben:
Wesentliches Unterscheidungsmerkmal des DAR 300 zum Hididelio:
Zitat:
Klang Festplatte: 100%

Da konnte die HDD im HF PRO bisher nicht punkten. :wink:

Allerdings liest sich der Text zu obiger Zusammenfassung schon fast wie die Einleitung zu einem Vodoo-Thread:
Zitat:
Ausgezeichneter Klang vor allem bei Festplatten-Wiedergabe.

Was für ein Abtastsystem benutzt der Arcus-Server?

Dies musste ich einfach aufgreifen, 'tschuldigung.


Dies ist möglich wenn er zum rippen eine Software wie EAC einsetzt.

Ein Audio-CD laufwerk arbeitet in echtzeit, d.h. bei einen Lesefehler hat er keine Zeit für einen zweiten Versuch, sondern versucht es zu vertuschen. Die tonqualität wird von der Lesegenauigkeit beeinflußt.

Im gegensatz dazu hat man beim rippen Zeit, kann also eine Stelle solange einlesen bis man sie einwandfrei hat. So kann ein aufwendiges rippen mit einem Computer durchaus die Lesequalität der besten CD-Laufwerke erreichen. Die Tonqualität wird nur noch vom DAC eingeschränkt. Somit ist ein Hifidelio eine billige Alternative zu einem High-End CD-Transport. Vorausgesetzt, die qualität des Rips ist optimal.


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BeitragVerfasst: 11.03.2007 22:11 
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Hi Avee,
würdest Du also vorschlagen, die CDs mit dem PC zu rippen (zB itunes lossless) und dann mit dem HF zu streamen?
uva


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BeitragVerfasst: 12.03.2007 09:56 
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Avee hat geschrieben:
Dies ist möglich wenn er zum rippen eine Software wie EAC einsetzt.

Mir ging es eigentlich nur um die wie oft in Testberichten/Qualitätsurteilen zu findenden zweifelhaften Formulierungen. Das wollte ich (auf satirische Art) in einen Zusammenhang mit den beim Hifidelio manchmal monierten Geräuschpegel der 160GB-HDD stellen (beim analogen Plattenspieler kennt man das ja als 'Rumpeln').

Wenn man die Qualität der 'Wiedergabe von Festplatte' beurteilt, muß man sich beim Vergleich vom Ausgangsmaterial unabhängig machen. Sonst wird vielmehr die Qualität des Rippens beurteilt, nicht die der Wiedergabe.

Das heißt, es müssen von der Festplatte Daten kommen, die den bei Wiedergabe von einer CDA (am Digitalausgang) abgegriffenen Daten entsprechen bzw. umgekehrt (also z.B. MP3-CD). Dann wird es aber bei der Wiedergabe keinen hörbaren Unterschied geben, weil identische Bitströme nach ihrer Dekodierung nicht anders 'klingen', nur weil sie von einer anderen Quelle geliefert wurden. Das schreibe ich unter der Gefahr heftigen Widerspruchs durch Hi-Ender und Voodoo-isten.

Der Hinweis, dass die Verarbeitungskette bei komprimierten Zielformaten einen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis hat, ist natürlich richtig, man denke vor allem auch an die eingesetzten Codecs.
--
Gruss.

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BeitragVerfasst: 12.03.2007 21:50 
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Beiträge: 69
fbee hat geschrieben:
Hi Avee,
würdest Du also vorschlagen, die CDs mit dem PC zu rippen (zB itunes lossless) und dann mit dem HF zu streamen?
uva


Soweit ich weiß, benutzt der Hifidelio cdparanoia (Ähnlich wie EAC, aber für Linux) um einen guten Rip hinzukriegen. Damit dürfte die Qualität des Rips ähnlich hoch liegen. Das gilt allerdings nur für Rips, d.h. zuerst rippen, dann von Festplatte spielen. Bei direktem abspielen von CDs werden Lesefehler wieder weggemogelt. Also die Antwort ist nein :)

Wenn man wirklich das alleroptimalste Optimum erreichen will, nutzt man EAC mit dem accuraterip Plugin. Der vergleicht dan eine Checksum mit Ergebnisse anderer Benutzer im Internet, um so festzustellen ob einwandfrei geript wurde. Nach dem Prinzip daß man kaum denselben Lesefehler wie andere Leute haben wird.

Bin Sonos-Besitzer, da muß man sich selber um die Software zum rippen kümmern. Bei den Hifidelio muß man das nicht, es sei den man bevorzugt den Komfort und die Geschwindigkeit des PCs.


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BeitragVerfasst: 12.03.2007 22:02 
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Beiträge: 69
zimpel hat geschrieben:
Das heißt, es müssen von der Festplatte Daten kommen, die den bei Wiedergabe von einer CDA (am Digitalausgang) abgegriffenen Daten entsprechen bzw. umgekehrt (also z.B. MP3-CD). Dann wird es aber bei der Wiedergabe keinen hörbaren Unterschied geben, weil identische Bitströme nach ihrer Dekodierung nicht anders 'klingen', nur weil sie von einer anderen Quelle geliefert wurden. Das schreibe ich unter der Gefahr heftigen Widerspruchs durch Hi-Ender und Voodoo-isten.


Da bin ich mit dir einig. MP3 von CD kommen von eine Daten-CD und da wird nichts gemogelt. Entweder die kann er lesen oder nicht, und damit es möglichst oft klappt, sind jede menge Korrekturdaten mitgespeichert (auf eine Daten-CD). Bei mp3 von CD und mp3 von Festplatte sollten dieselbe Daten rauskommen.

Ich meinte, daß eine Audio-CD bei direktem abspielen einen anderen Bitstrom ergeben kann als bei aufwendiges rippen. Daher könnten Qualitätsunterschiede entstehen.


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BeitragVerfasst: 13.03.2007 10:17 
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Avee hat geschrieben:
Ich meinte, daß eine Audio-CD bei direktem abspielen einen anderen Bitstrom ergeben kann als bei aufwendiges rippen. Daher könnten Qualitätsunterschiede entstehen.
Da stimme ich Dir ebenfalls zu. Auf der anderen Seite ist neben dem Rippen bei verlustbehafteten Formaten der eingesetzte Codec von generellem Einfluß (bei jeder gerippten CDA-Spur und nicht nur im Falle von Lesefehlern).

Bei einem Gerät läuft es letztlich für mich auf die Frage hinaus, wie gut dessen Hersteller die Balance zwischen Ressourcenverbrauch (CPU-Zeit, Speicherplatz, Entwicklungs- und Herstellungskosten) und damit erreichtem Ergebnis gelingt. Das wurde, denke ich, von Hermstedt beim Hifidelio recht gut umgesetzt.

Wer möchte (oder ggf. muss), kann im Einzelfall oder generell z.B. auf EAC + lame am PC zurückgreifen, um das Rippen (und Kodieren) zu optimieren. Wenn man die aufgewendete Nutzerzeit in die obige Betrachtung mit einbezieht, zeigt sich hier (m)eine wesentliche Motivation für die Anschaffung eines Audioservers: Ich will Musik überall 'benutzen' können, jedoch dazu nicht stundenlang rippen, taggen, archivieren, Wiedergabelisten verwalten zu müssen etc.

Um die Geräte unter diesem Aspekt vergleichen zu können, muss man sich mit dem DAR300 und dem Hifidelio allerdings direkt auseinandersetzen. Vielleicht gibt es dazu irgendwann mal einen Erfahrungsbericht...
--
Gruß

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BeitragVerfasst: 16.08.2007 22:01 
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Registriert: 16.08.2007 21:35
Beiträge: 1
Der arcus DAR300 läuft bei mir schon einige Wochen. Für das Gerät habe ich mich hauptsächlich wegen der Wiedergabequalität interessiert.
Da ich die höchste Qualität anvisiere, benütze ich das CD Laufwerk vom arcus nicht.
Ich rippe mit EAC (Exact Audio Copy) comprimiere auf FLAC (lossless) an meinem PC und auf die Festplatte und übertrage per netz oder USB die flac Dateien auf die Festplatte vom DAR300. Dort mache ich Database reorganisieren und schon habe ich absolute spitzenqualität Musikwiedergabe von meinen CD's.
Da macht ein 5.000€ teurer Accuphase DP-500 CD Spieler nicht mit.
Habe ich ausprobiert. Der DAR300 ist sehr leise, kein Lüfter und die Festplatte lässt sich auch nicht hören. Wer bietet was besseres?
In arcus habe ich auch die Möglichkeit meine Internet Sender zu hören (sofern Internetanschluss vorhanden ist).
Meinen Lieblingssender www.smoothjazz.com höre ich dort auch, und wenn der DAR voll ist mit meinen 400 CD's kann ich das Gerät überall mitnehmen und habe meine komplette Musikdatei mit dabei.
Wer will das nicht?


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BeitragVerfasst: 20.04.2009 18:10 
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Registriert: 19.04.2009 21:44
Beiträge: 6
Was sind denn grob die Unterschiede des Arcus DAR300 zum Hifidelio pro
in der Funktion ?

Was kostet denn der Arcus DAR300 - finde nirgends Preise .

Gibt es noch ähnliche Geräte ?

Gruß Bert


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