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BeitragVerfasst: 15.05.2006 13:31 
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Hallo,

ich bin neu hier im Forum und dies ist mein erster Beitrag. Mein Fidel (HF Pro, 2.2.2) ist jetzt ca. 4 Wochen alt und so langsam tauchen nicht nur die Dinge auf, die hervorragend sind (die waren sogar ausgesprochen schnell da) sondern auch die - teilweise sehr ärgerlichen - Probleme, die erst der Betrieb zeigt.

Die hier wiederholt geäußerten positiven Äußerungen zum hervorragenden Konzept des Fidel kann ich nur unterstützen - für den, der bisher nur einen traditionellen CD-Player hatte wie ich erfindet das Gerät tatsächlich das Konzept des Musikhörens von Konserve neu - allein die Möglichkeit des Zufallsspielens über den gesamten Musikbestand ist eine geniale Sache.

Nun zu den Problemen (Plural ist leider erforderlich):

Die massive Empfindlichkeit meines Gerätes gegen elektrostatische Ladungen empfinde ich als inakzeptables Problem. Anfangs passierte interessanterweise nichts, aber inzwischen habe ich Tage erlebt, bei denen das Gerät sich bis zu 10 mal aufgehängt hat - eindeutig als Reaktion auf elektrostatische Entladungen. Ich besitze einen ganzen Parcours an Unterhaltungselektronik-Geräten sowie zwei Computer samt Peripherie - nicht eins dieser Geräte hat Probleme mit elektrostatischen Entladungen. Ich habe testweise das Erdungskabel meines PCs (dient der Verhinderung von Brummschleifen) an den Fidel an der Rückwand angeschraubt - einen Crash hatte ich damit aber auch schon, obwohl ich den Eindruck habe, dass es damit besser geworden ist. Allerdings hängen solche Phänomene von tausend Faktoren ab...

Normalerweise müsste ich das Gerät alleine wegen dieses Problems in Reparatur schicken, aber ich befürchte, dass ich es dann mit "es konnte kein Fehler festgestellt werden" zurückbekomme. Daher die Hoffnung, hier die Leute von Hermstedt (direkt oder indirekt) dazu bewegen zu können, sich des Problems anzunehmen und generelle Abwehrmaßnahmen in den Fidel zu integrieren (z.B. einen dreipoligen Kaltgerätestecker mit Erdung anstelle des "Rasierapparatekabels"). Vielleicht wird ja dann ein Hardwareupdate möglich. So ist die Sache jedenfalls blamabel für den, der das verbrochen hat und ärgerlich für den, der so ein Gerät hat. Nimmt eigentlich das Gerät auf Dauer nicht bei solchen Crashs Schaden?

Bzgl. der Festplatte: Ich wusste, dass man sie beim HF Pro hört - hatte ich hier im Forum gelesen. Man hört keine Kopfbewegungen, sondern nur das Laufgeräusch - dies allerdings ein deutliches niederfrequentes Brummen vom Motor der Platte. Das ist für mich kein Problem - direkt neben dem Fidel steht der Computer, der meist auch läuft, wenn der Fidel an ist und ihn dann übertönt. Aber: ich war davon ausgegangen, dass die Platte aus ist, wenn der Fidel Stand-By ist. Das ist durchaus nicht immer der Fall - die Platte führt ein regelrechtes Geisterleben. Sie geht nie sofort aus, wenn der Fidel Stand-By geschaltet wird, sondern irgendwann oder auch nicht. Nicht nur das: Sie läuft auch gelegentlich im Stand-By an, ohne dass irgendwas gemacht wurde. Das ist für mich besonders störend, da ich auch in diesem Zimmer schlafe - und da ist die laufende Platte nicht akzeptabel.

Schalte ich aber den Fidel ganz aus, schaltet er auch den integrierten Netzwerkswitch ab, über den neben dem Fidel auch mein PC ans Netzwerk angeschlossen ist. Wenn ich den Fidel dann wieder einschalte, schafft er es ziemlich häufig nicht, eine Verbindung zum zentralen Router des Netzes aufzubauen. Auch nach den diversen Totalresets wegen Crashes aufgrund elektrostatischer Entladung gab es solche Probleme oft. Ich würde mir auch daher wünschen, dass das Verhalten der Platte endlich eindeutig definiert wird: Fidel läuft -> Platte an; Fidel Stand-By -> Platte aus, so dass ich den Fidel im Stand-By lassen kann.

Desweiteren habe ich festgestellt, dass der Fidel nur dann aus dem Netzwerk (habe auf meinem Zweit-PC itunes installiert und greife von da aus auf ihn zu) erreicht werden kann, wenn er eingeschaltet ist. Dies sollte so nicht sein, d.h., der Server sollte auch im Stand-By ansprechbar sein und dann die Platte nach Bedarf anfahren können (Ausnahme zu oben). Dass so etwas geht, sehe ich bei meiner Dreambox (digitaler Satellitenreceiver mit Festplatte und Ethernet-Netzwerkanschluss), bei der ich auch im Stand-By von einem PC des Netzes aus die Platte ansprechen kann und mir Dateien kopieren kann - sie fährt halt die Platte auf Bedarf hoch und schaltet sie nach einer definierten Zeit der Inaktivität (ca. 10 Minuten) wieder ab. So wünsche ich mir das beim Fidel auch.

Abschließend finde ich noch, dass der Fidel kein High-End Gerät ist, sondern sich als klassisches Unterhaltungselektronik-Gerät gibt (auch wenn es in Wirklichkeit ein spezialisierter Computer ist). High-Ender haben andere Vorstellungen von Geräten und würden nie die Festplattengeräusche akzeptieren können. Für mich ist er aber sowohl in der gut gelungenen Bedienung als auch klanglich fett ausreichend - nur bitte ohne die oben geschilderten Macken. Damit bin ich leider nicht wirklich mit diesem Gerät zufrieden.

Viele Grüße
Ulrich


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BeitragVerfasst: 17.05.2006 13:37 
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Also lieber basic fidelio kaufen, da Festplattengeräusche geringer?


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BeitragVerfasst: 17.05.2006 13:52 
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Wilke hat geschrieben:
Also lieber basic fidelio kaufen, da Festplattengeräusche geringer?

Wenn der niedrigere Geräuschpegel für Dich wichtig ist: JA.
[Ist für mich auch wichtig]
Gruss, Bergi

_________________
Was war ST-64 :?:


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BeitragVerfasst: 17.05.2006 14:33 
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Wilke hat geschrieben:
Also lieber basic fidelio kaufen, da Festplattengeräusche geringer?


Ja umbedingt und selbst da kann es nervig sein ;-)


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BeitragVerfasst: 19.05.2006 12:23 
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Hallo,

wie ich schon schrieb: im normalen Betrieb würden mich die Festplattengeräusche ja gar nicht stören, aber wenn der Fidel aus ist (ab stand-by) hat die Festplatte auch aus zu sein. Ich sehe da Bedarf zur Nacharbeit...

Viele Grüße
Ulrich


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BeitragVerfasst: 22.05.2006 08:10 
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Godfather of Hifidelio
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Da besteht wohl ein kleines Missverständnis: Im "Standby" wird mitnichten alles schlafen gelegt, es werden lediglich die Anwendungen beendet und das Netzwerk abgeschaltet. Die Festplatte sollte dann aufgrund ihrer Sleeptime autmatisch anhalten. Sollte das Linux gelegentlich Bedarf sehen, noch irgendwas zu tun, wird sie wieder anlaufen. Um das gänzlich zu vermeiden, hilft es nur, den Hifidelio ganz abzuschalten.

_________________
Verallgemeinerungen sind generell schlecht.


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