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BeitragVerfasst: 27.12.2005 13:08 
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Hobbyfahrer hat geschrieben:
Warum wandelt man nun wav nicht in mp3? Damit könnte man dann doch ordentliche Tags erstellen. Wie machst du Das bei wav?

In den WAVs ist bereits komprimiertes Dolby-Digital enthalten. Da darf man auf keinen Fall eine erneute verlustbehaftete Kompression anwenden, sonst ist das Signal ganz "kaputt". Ich habe die WAVs am PC in FLAC komprimiert, da kann man dann auch ordentliche Tags vergeben. Wenn man die Dateinamen nach dem Muster "01 - Titel1.wav" vergibt, kann man im FLAC forntend noch Albumname und Interpret eingeben und alles wird gut. Zudem sparts natürlich nochmal ca. 50% Platz.

Zitat:
Desweiteren pulsiert beim Abspielen nun die Grafikanzeige (Balkenanzeige) im Display.

Klar, der HF weiß ja nichts davon, dass er da gerade AC3 abspielt. Wenn Du die WAVs mal über den HF oder am PC analog anhörst (Vorsicht: Lautstärke runter!), dann kommt da auch nur Schrott raus.


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BeitragVerfasst: 27.12.2005 13:37 
Du schriebst, dass Du mit FLAC komprimierst.

Mit welcher Software macht man das und ist dabei kein Verlust zu erwarten?

Wäre es nicht gut, wenn der HF Mehrkanalton erkennen und optimal verarbeiten könnte?

Könntest Du bitte die Überschrift dieses Beitrages ändern, damit andere auch erkennen das es derzeit mehr um AC3 geht?


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BeitragVerfasst: 27.12.2005 14:00 
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Registriert: 27.01.2005 21:11
Beiträge: 2436
Hobbyfahrer hat geschrieben:
Du schriebst, dass Du mit FLAC komprimierst.

Mit welcher Software macht man das und ist dabei kein Verlust zu erwarten?

Der erste Google-Treffer für FLAC liefert schon in der Überschrift: "FLAC - Free Lossless Audio Codec". Noch Fragen?
Flac wird am besten mit der Software - tatatataa - FLAC encodiert. Derzeit aktuelle Version 1.1.2. Graphische Frontends gibt's dafür (ebenfalls auf der offiziellen FLAC Seite) wie Sand am Meer - ich habe "FLAC frontend" benutzt.

Zitat:
Wäre es nicht gut, wenn der HF Mehrkanalton erkennen und optimal verarbeiten könnte?

Was soll er da verarbeiten? Da gibt's nichts zu verarbeiten - dafür ist der Digital-Decoder im Receiver/Verstäker da. Wünschenswert wäre es vielleicht, den analogen Ausgang zu muten. Dafür müsste er aber in die WAVs "reinschauen" - keine Ahnung ob und wie das geht und ob dafür die Rechenleistung ausreichen würde.

Zitat:
Könntest Du bitte die Überschrift dieses Beitrages ändern, damit andere auch erkennen das es derzeit mehr um AC3 geht?

Ja, mache ich.


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BeitragVerfasst: 27.12.2005 14:17 
Der HF könnte z.B. Anzeigen um welche Kanäle es geht. Die Infos liegen ja in den Daten vor.

z.B. 2 Kanal, 5 Kanal usw. mit Erkennung ob Dolby Digital, MEPG oder normal Stereo bzw. DTS

Verarbeiten wäre z.B. ein Downmix auf Analog


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BeitragVerfasst: 27.12.2005 14:32 
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Hobbyfahrer hat geschrieben:
Der HF könnte z.B. Anzeigen um welche Kanäle es geht. Die Infos liegen ja in den Daten vor.

z.B. 2 Kanal, 5 Kanal usw. mit Erkennung ob Dolby Digital, MEPG oder normal Stereo bzw. DTS

Die Erkennung ob Stereo/PCM oder AC3 oder DTS ist vielleicht irgendwie noch machbar (Könnte ich mir vorstellen, habe aber wirklich keine Ahnung von).

Zitat:
Verarbeiten wäre z.B. ein Downmix auf Analog

Aber das geht garantiert nicht (Ein Dolby Digital Decoder kostet erstens Lizenzgebühren und zweitens reicht dafür die Rechenpower des HFs nicht).


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BeitragVerfasst: 16.02.2006 17:11 
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Ok für DTS habe ich folgende Lösung gefunden.


Ich nutze den "DVD Audio Extractor 3.5.1" (http://www.castudio.org/dvdaudioextractor/) um über der Einstellung:
Output: PCM
Sample Rate: 44100
channels: 6Ch
Bits per Sample: 24
Save channels in seperate files=true

Entsprechend 6 WAV´s zu erhalten. Diese habe ich dann per "SurCode CD Pro DTS" die WAV´s zu einer zusammen geführt.

Die WAV habe ich dann per Nero als Audio gebrannt und dann als Aiff gerippt.
Das Problem an der Sache ist der Gesamtpreis der Lösung.
Mit fast € 150,- ist das relativ hoch.


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BeitragVerfasst: 24.02.2006 18:02 
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So, die Ernüchterung ist nun da:
Ich wollte ein kleines Progrämmchen schreiben, das die Umwandlung ac3->ac3-WAV direkt auf dem Hifidelio vornimmt. Beim zusammensuchen der nötigen Informationen bin ich auf diverse Ungereimtheiten gestoßen, und dann habe ich mir die (zum Glück wenigen) bereits gerippten ac3s (die mit HeadAC3He und flac gewandelt wurden) nochmal angehört: Die Tonhöhe und Geschwindigkeit stimmen bei mir doch nicht. Es gibt also doch ein Problem mit den verschiedenen Sampleraten, die Methode kann man nur Leuten empfehlen, die es wie ich kaum hören, wenn ein Song gute 9% zu langsam und einen knappen Ganzton zu tief abgespielt wird :oops: :oops: :oops:


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BeitragVerfasst: 30.03.2007 12:44 
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Hallo,
was Gigi schreibt kann ich bestaetigen.
Ich habe ein 5.1-WAV mit HeadAC3he in ein AC3-WAV umgewandelt und in den Import-Ordner des Fidel kopiert. Dann habe ich als AIFF importieren lassen. Und siehe da, mein Verstaerker zeigt beim Abspielen tatsaechlich einen Dolby Digital Datenstrom an und man kann das 5.1 deutlich hoeren. <freu>

Doch dann bemerkte ich, dass die Stuecke langsamer laufen - und bei "Dido-live" meint man, ein Mann singt :(

Gibt es keinen Workaround hiefuer? Kann man die Geschwindigkeit mit irgendeinem Tool wieder geradebiegen?
Gruss, Al

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BeitragVerfasst: 26.07.2009 22:36 
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Moin.

Muss jetzt einen alten Thread doch nochmal rauskramen.

Habe bisher ein paar DTS-CDs auf dem Hifidelio. Die liegen in Form von WAV files auf der Platte. Bisher funktioniert das auch wunderbar.

Die WAV files besitzen allerdings eine Menge 'Füll-Bits' und sind somit unnötig aufgeblasen. Nötig ist dies ja bei DTS-CDs, damit der DTS-Datenstrom, welcher ja eine geringere Datenrate als eine Audio-CD aufweist, mit konstantem Timing abgespielt und ausgegeben wird. Denn die (CD-)Player spielen die DTS-CD ja wie eine Audio-CD ab.

Nun habe ich das Forum durchsucht, um zu gucken, ob man die WAV files (von einer DTS-CD gelesen) nicht einfach verlustfrei komprimieren kann (Flac), um 1. Platz zu sparen und 2. ein besseres Handling zu erhalten (Tagging, etc.).

Jetzt bin ich mir aber nicht sicher, ob ich den Beitrag von gigi richtig verstanden habe. Besteht das Timing Problem grundsätzlich, wenn man ac3, bzw. dts files, die im WAV Container vorliegen, in FLAC komprimiert? Oder ging in diesem Fall was schief, weil die Füllbits fehlten, um eine konstante Datenrate einzuhalten, die den Dateiattributen entspricht? Also weil einfach nur die Quelldatei (ac3 oder dts) zu einer WAV Datei geschrieben wurde, ohne die Datenrate für das richtige Timing mit Dummy Bits aufzufüllen?

Vielen Dank,

Sabian.

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BeitragVerfasst: 26.07.2009 22:49 
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Wenn Du dts-CDs im WAV-Format hast, kannst Du die problemlos mit FLAC komprimieren.
Mein Problem entstand damals, weil ich versucht habe, dts oder ac3 direkt von Original-DVDs zu rippen. Dort ist die Samplerate 48kHz. In WAV/FLAC eingepackt werden sie dann vom Hifidelio mit 44.1kHz wieder abgespielt, also zu langsam.


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BeitragVerfasst: 26.07.2009 23:14 
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Hi,

vielen Dank für die prompte Antwort. Dann werde ich das DTS Material auf dem Hifidelio mal zu FLAC files komprimieren.

Was ich jetzt allerdings nicht verstehe: Hat die Samplingfrequenz denn einen Einfluss? Im Prinzip gibt es ja zwei Werte. Einmal die Sampling-Frequenz, die der Dateicontainer aufweist (z.B. WAV) und die echte Samplingfrequenz, die das DTS Material besitzt. Im Prinzip ist doch eigentlich nur wichtig, dass die Bits in der richtigen Geschwindigkeit rausgehauen werden. Also bei einer DTS-CD müssen das 1411 kbit/s sein, da das der Audio-CD-Standard ist und die Player damit abspielen. Dort kann aber doch theoretisch alles drin stecken, was der DTS Standard hergibt. Also theoretisch auch eine andere Samplingfrequenz, als der WAV-Container im Header hat?

Gruss.

PS/edit: Jetzt muss ich doch direkt mal gucken, ob ich ermitteln kann, was in den WAVs von den DTS-CDs drinsteckt :)

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BeitragVerfasst: 26.07.2009 23:21 
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ach Moment, oder konvertiert der Hifidelio 48kHz automatisch auf 44.1 runter beim Abspielen über den digitalen Ausgang? Dann würde der DTS Datenstrom ja verfälscht werden ...

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BeitragVerfasst: 27.07.2009 19:10 
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Nein, der Hifidelio konvertiert nix.
In Video-DVDs stecken immer AC3/DTS mit 48kHz Samplerate drin. Und AC3/DTS-CDs benötigen halt 44.1kHz Samplerate.
Wenn man nun einen ac3-Datenstrom von der Video-DVD unverändert nimmt und auf eine CD packt, ist das so eigentlich gar nicht vorgesehen und nicht spezifikationsgerecht, aber die Decoder decodieren es trotzdem. Nur halt zu langsam und zu tief.


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BeitragVerfasst: 27.07.2009 20:33 
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Hi,

jepp, das habe ich verstanden. Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum die Sample Frequenz des DTS Signals ausschlaggebend ist, solange die Samplingfrequenz/Bitrate der Hülle (WAV) paßt? Was im DTS Bitstream stattfindet, müsste dem Hifidelio letztendlich völlig egal sein. Ob es ein 2.0 Signal mit 22khz ist oder ein 5.1 Signal mit 48khz, etc. (weiß gar nicht, was die DTS Spezifikationen alles zulassen). Er muss doch nur die Bits in der richtigen Geschwindigkeit als Bitstream rausgeben. Also sollte die richtige Datenrate (1411 kbit/s) der Hülle anliegen. Der Rest sollte egal sein.

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BeitragVerfasst: 27.07.2009 23:28 
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Du hast mit deinen Überlegungen vollkommen recht. Ich kann es mir nur so erklären:
Die WAVs werden ja letztlich über S/PDIF übertragen. Und offensichtlich wird der ac3- oder DTS-Decoder mit der Samplefrequenz der S/PDIFs getaktet. Somit sind also Samplefrequenz des Inhalts und Hülle eben nicht unabhängig.
Denn das ist ja der einzige Unterschied: Ein DVD-Player schickt ein S/PDIF mit 48kHz an den Decoder, der Hifidelio oder ein CD-Player aber mit 44.1kHz.
Mit anderen Worten: Der DTS-Datenstrom einer Video-DVD und einer dts-CD unterscheiden sich sehr wohl, obwohl letzlich die gleiche Musik rauskommt.

Wenn der Hifidelio nativ 48kHz-WAVs an S/PDIF ausgeben könnte, würde es wohl funktionieren. Aber das kann er leider nicht. Der S/PDIF kann zwar manuell auf 48kHz umgestellt werden, aber dann resampelt er nur die Daten, die weiter mit 44.1kHz angeliefert werden. Für DTS oder ac3 ist das dann der Tod...

Seinerzeit habe ich übrigens auch noch probiert: Das ac3 nicht nach Spezifikation in WAV verpacken, sondern mit entsprechend weniger Füllbits, passend für 44.1kHz. Mit dem Erfolg, dass der Höhenpitch und die langsame GEschwindigkeit erhalten blieben, aber dafür immer wieder ein paar Zehntelsekunden ausgelassen wurden :-(( Getestet habe ich das an einem Yamaha-Receiver. Ob sich andere Marken da anders verhalten, weiß ich nicht.


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