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Test in Audio 08/10 "Hifidelio CD-Streamer ohne Festpla
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Lällabäbbl



Anmeldungsdatum: 04.02.2009
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 21.07.2010 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

adca1 hat Folgendes geschrieben:
Du hast schon realisiert, welches Gerät den internen DAC ersetzt hat (-> Referenzgerät aus 2010; der Fidel ist maW nach wie vor sehr preiswert))?

Klar ist der Naim-DAC die Referenz, aber was hat das mit dem internen des Fidel zu tun?
Der interne war 2005 fast High-Endig, zumindest wenn man den damaligen Preis von 600 Euro des Fidel berücksichtigt und die damaligen Preise von High-End-DACs ab 2.500 aufwärts mit deren damaliger Leistung!
Heutzutage bringt aber eben schon der interne DAC eines 350-Euro-Client (WAP-8500 z.B.) ähnliches zu Gehör und schon der interne DAC eines guten AV-Recievers (Denon 4306 z.B.) spielt deutlich gefälliger auf!
Der Klang des Fidel ist heutzutage somit bestensfalls noch Mittelmaß und da finde ich dann den Fidel-Client mit einer Ausstattung "anno 2005" für 700 Öcken nichtmehr unbedingt den Preis-Leistungs-Knaller, wie "Audio" das attestiert hat.

Sicherlich, verglichen mit z.B. einem Philips NP-2500 klingt der Fidel am Analog-Ausgang immer noch besser, aber der kostet 149 Euro inkl. hochauflösendem Color-Display.
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=sUt99pWvXZE
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adca1



Anmeldungsdatum: 07.04.2007
Beiträge: 29
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 21.07.2010 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe einige DACs getestet, auch integrierte wie bei den Denon-AV. Bei Letzteren zB versteckte sich der Zugewinn beim DAC erfolgreich hinter den weiteren Gerätekomponenten. In einer angemessenen Kette hört sich mein Fidel noch immer passabel an; das jedenfalls war mein Eindruck aus zahlreichen Heimdemos. Deshalb hat es auch gedauer, bis ich ein Gerät als erheblich musikalischer bezeichnen konnte. Dass dabei der Fidel oder das von audio getestete Derivat die billigsten seien, habe ich nie behauptet (wieauch bei den deutschen Lohn(neben)kosten). Wenn ich nun unterstelle, dass audio zutreffend ausführt, es sei unter der Haube gearbeitet worden, dann erklärt dies den Klangsprung und relativiert den auf den ersten Blick hohen Anschaffungspreis.Ich klinke damit aus diesem Thread weg und gehe "foot tappen."Smile
_________________
Danke zum Voraus, adca1
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Lällabäbbl



Anmeldungsdatum: 04.02.2009
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 21.07.2010 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

adca1 hat Folgendes geschrieben:
...Bei Letzteren zB versteckte sich der Zugewinn beim DAC erfolgreich hinter den weiteren Gerätekomponenten. ...

Das wird jetzt zwar völlig O.T., aber auch da nagt der Zahn der Zeit!

Im reinen 2.0-Stereo Direkt-Amp-Modus sind die modernen AV-Reciever in der Tat nicht so das Gelbe, dass selbiger aber an überhaupt einem Verstärker, selbst an Röhre, zum Gelben werden kann, setzt einen absolut audiophil optimierten Hörraum voraus und wer hat den schon?

Ihr Stärke spielen solch hochwertige AV-Reciever in der Hörraum-Anpassung via Einmessmikrofon aus, am besten noch als 5.2-Kombi wenn man nicht gerade 20.000-Euro Puristen-Lautsprecher hat.
Dann geht heutzutage schon mit z.B. Nubert nuVero klanglich so einiges, was vor 5-10 Jahren noch dem absoluten High-End im absoluten Hörraum vorbehalten war und genau dann dringt auch die Qualität eines DAC umso deutlicher ans Ohr, weil selbiger Details und Luftigkeit reproduzieren kann, die bislang an den Möbeln, Fenster/Vorhängen und Wänden des Hörraums verlustig gingen.

Ich weiß dass dies immer noch in Glaubensfragen ausartet, aber ich selbst war bis vor 7 Jahren noch Purismus-Verfechter mit Röhre und ich war völlig von den Socken, was die Computer in einem modernen AV-Reciever aus meinem audiophoben Wohnzimmer machen konnten.

Das führte dann übrigens in der Folge dazu, dass ich heute dem Wohndesign den Vorzug gebe vor dem Audio-Design, der Denon wird's schon richten und da finde ich dann auch zig klobige Audio-Komponenten nichtmehr zeitgemäß wenn klanglich annähernd dasselbe mit z.B. im TV integriertem Media-Player geht oder ein HTPC den DVB-Recorder plus DVD/BR plus Audio-CD plus Musikserver plus Internetzugang plus Haussteuerung in einem Gerät ersetzen kann.

Wie gesagt, einen eigens nur für Musikgenuss optimierten Raum ohne Möbel mit einer entsprechenden High-End-Anlage um den Preis eines neuen Mittelklassewagens kann das sicher (noch?) nicht ersetzen, aber wer hat das schon? ...und wenn, wird da wohl sicher kein Fidel mit dem internen DAC betrieben!
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=sUt99pWvXZE
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Admin
Site Admin


Anmeldungsdatum: 18.01.2005
Beiträge: 954
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: 24.07.2010 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Mittlerweile hat man auf hifidelio.com reagiert, den Streamer in die Produktübersicht integriert und den Audio-Test in den News.
Was dort allerdings der Link zum readme.txt soll, bleibt rätselhaft.
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hifideleric



Anmeldungsdatum: 19.05.2006
Beiträge: 109
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 25.07.2010 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Also wenn ich mir die Produktübersicht so ansehe
beschleicht mich der Verdacht, daß die noch eine Palette
Ur-Fidels am Dachboden gefunden haben......
Zitat:
Auflösung des Display 400 x 160 Pixel
schwarz/weiß
Zitat:
Cinch-Buchsen
ja (handelsüblich)
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gigi
Moderator


Anmeldungsdatum: 27.01.2005
Beiträge: 2324

BeitragVerfasst am: 25.07.2010 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

hifideleric hat Folgendes geschrieben:
Also wenn ich mir die Produktübersicht so ansehe
beschleicht mich der Verdacht, daß die noch eine Palette
Ur-Fidels am Dachboden gefunden haben......

Und mich würde immer noch brennend interessieren, wie dieser Fidel bootet. Ist da wirklich eine kleine SSD oder CompactFlash-Karte samt Adapter drin? Was spart das dann in den Herstellungskosten im Vergleich zur 80GB 2.5" Platte? 5 Euro?
"Seht her, wir haben jetzt einen Einsteiger-Fidel für den vergleichsweise kleinen Geldbeutel. Der Nutzwert tendiert zwar gegen Null, aber was besseres fällt uns gerade einfach nicht ein..."
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hifideleric



Anmeldungsdatum: 19.05.2006
Beiträge: 109
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 25.07.2010 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Und wie sieht die Software aus?
Haben die noch Programmierer?
Ich denke die haben noch ewig viele Teile uebrig von frueher und basteln da jetzt da
was draus...
Wenn man den Entwicklungsaufwand mit einrechnet sparen sie wahrscheinlich gar nichts. Schlauer waere es gewesen den Fidel an sich wieder guenstiger zu verkaufen und so den Absatz zu steigern. Aber ich fasse mir schon seit Jahren an den Kopf bei deren Entscheidungen.

Also ich tippe auf 100% baugleich Geraete.
Wuerde sogar sagen mit Festplatte.

Nachtrag: Koennte man durch den Wegfall der normalen Funktionen evtl. Lizenzgebuehren sparen, die so das Geraet verbilligen?
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Musikuss
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Anmeldungsdatum: 03.02.2005
Beiträge: 2018
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: 12.08.2010 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

gigi hat Folgendes geschrieben:
Und mich würde immer noch brennend interessieren, wie dieser Fidel bootet. Ist da wirklich eine kleine SSD oder CompactFlash-Karte samt Adapter drin? Was spart das dann in den Herstellungskosten im Vergleich zur 80GB 2.5" Platte? 5 Euro?

Ich habe da zwar schon lange keinen Kontakt mehr, und kann deshalb auch nur spekulieren, aber der ST-64 hatte ja auch keine Platte und kam mit ziemlich wenig Flash aus. Damals haben wir das ganze System neu zusammengestellt und kompiliert. Dabei haben wir viel weggelassen und schlanke Alternativen wie BusyBox verwendet. Wie groß das Flash letztendlich war, weiß ich aber nicht mehr. Vielleicht 512 MB?
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Verallgemeinerungen sind generell schlecht.
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